Einführungsvortrag zu "Ich bin Ruth"
29.10.2026
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144 Wörter · 1 Min.
Vor der Aufführung von >Ich bin Ruth< gibt Christina Kandler, MA vom Zeithistorischen Zentrum Melk einen Einblick in die Geschichte des KZ-Außenlagers Melk. Anhand von Selbstzeugnissen ehemaliger Häftlinge, Zeichnungen, Fotografien und Zeitdokumenten werden persönliche Perspektiven auf das Leben und Überleben im Lager sichtbar.
Die Einführung beleuchtet unter anderem Zeichnungen von Michael Kraus, Ladislaus Szücs und Mieczysław Kościelniak, Erinnerungen und Berichte von Überlebenden wie Harry Lenga und Pavel Taussig sowie ausgewählte historische Fotografien und Dokumente. Diese eindrucksvollen Zeugnisse eröffnen einen unmittelbaren Zugang zu den Schicksalen jener Menschen, deren Erfahrungen den historischen Hintergrund der Aufführung bilden.
Im Rahmen der Einführung soll ein Einblick über die Entstehungskontexte, Möglichkeiten und Beschränkungen von Selbstzeugnissen in der bzw. über die NS-Zeit gegeben werden. Der Vortrag lädt dazu ein, sich dem Thema aus einer persönlichen, dokumentarischen Perspektive zu nähern und das Theaterstück im historischen Kontext zu vertiefen.
Dauer: ca. 30 Minuten